IT-Lagebild und 90-Tage-Steuerungsplan
Zehn Beratungstage, verteilt über drei bis vier Wochen. Am Ende liegt vor, welche Entscheidung zur IT zuerst ansteht, welche warten kann und welche heute noch nicht getroffen werden kann, dazu ein Plan für die 90 Tage danach mit einem Sponsor je Entscheidung.
Ausgelegt für Geschäftsführung, Vorstand, CFO und CIO von Organisationen mit etwa 250 bis 1.200 Mitarbeitenden.
- Zuerst entscheiden
- Danach
- Kann warten
- Kann warten
- Heute noch nicht zu entscheiden: was fehlt, wer es hat
vor Ort und remote, innerhalb von drei bis vier Kalenderwochen, zum Festpreis.
Entscheidungen in Reihenfolge, je Entscheidung ein Sponsor, drei Prüfpunkte.
Zeit Ihrer Organisation insgesamt, alle Beteiligten zusammen, davon rund vier beim Sponsor.
Wann das Lagebild sinnvoll ist
Ein Providervertrag, die Budgetrunde, ein Projekt, das nicht fertig wird, eine Sicherheitsfrage: jede für sich, ohne Reihenfolge und ohne gemeinsame Grundlage.
Ein Vertragsende, eine Ausschreibung, ein Wechsel in der IT-Leitung oder die nächste Budgetrunde. Bis dahin soll klar sein, was zuerst zu entscheiden ist.
Die eine Seite hört, dass es läuft; die andere weiß, was den Betrieb trägt. Ein belegtes Bild, das beide prüfen können, ist die gemeinsame Grundlage.
Was Sie am Tag 10 erhalten
- Lagebild als Präsentation für die Geschäftsführung und als Langfassung
- Bewertung je Domäne mit Belegen. Domäne: ein zusammenhängender Teil der IT-Landschaft, etwa Arbeitsplatz, Telefonie oder ERP; sechs bis acht je Organisation
- Verantwortungsbild der vertieften Domänen: wer entscheidet, wer umsetzt, wer das Risiko trägt
- Seite „Was heute noch nicht entschieden werden kann“: je Punkt, was fehlt, wer es hat und wie es zu beschaffen ist
- 90-Tage-Steuerungsplan mit dem Sponsor je Entscheidung. Sponsor: die Person in Ihrer Organisation, die diese Entscheidung treffen und verantworten kann
- Entscheidungsprotokoll des Abschlusstermins
So sieht ein Lagebild aus
| Domäne | Betriebsstabilität | Verantwortung und Befugnis | Kapazitätsbindung | Änderungslast | Risiken und Abhängigkeiten | Geschäftskritikalität | Bedeutung nächste Schritte | Steuerungspriorität |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Arbeitsplatz | 5 | 4 | 3 | 5 | 5 | 3 | 2 | beobachten |
| Telefonie | 3 | 1 | 3 | 2 | 3 | 5 | 4 | kurzfristig |
| ERP | 5 | 3 | 1 | 3 | 3 | 5 | 5 | 90 Tage |
| Netz | 5 | 3 | 5 | 5 | 4 | 4 | 2 | beobachten |
| CRM | 3 | 1 | 3 | 3 | 2 | 4 | 5 | Entscheidung Sponsor |
| Sicherheit | 5 | 5 | 5 | 4 | 5 | 5 | 3 | halten |
| Dienstleister | 3 | 1 | 5 | 3 | 3 | 4 | 4 | kurzfristig |
Fünf Bewertungen der Steuerbarkeit, jede von 1 bis 5 und mit Beleg: Betriebsstabilität; Verantwortung und Befugnis; Kapazitätsbindung im Betrieb; Projekt- und Änderungslast; Risiken und Abhängigkeiten. Dazu zwei Gewichtungen, die mit dem Sponsor festgelegt werden: Geschäftskritikalität und Bedeutung für die nächsten Schritte.
Die Steuerungspriorität ergibt sich aus Bewertung, Gewichtung und einer Schätzung des Änderungsaufwands, dazu aus Abhängigkeiten zwischen den Entscheidungen und Terminen, die ohnehin anstehen, etwa Vertragsenden. Die niedrigste Bewertung ist ein Hinweis, nicht automatisch die erste Entscheidung.
Wo eine Rolle Verantwortung trägt, ohne entscheiden zu dürfen, bleiben die übrigen Werte selten stabil.
So läuft es ab
- Tag 0
Ihre Eingangsfrage: Welche Entscheidung soll am Tag 10 möglich sein? Unterlagen angefordert, Termine mit dem Sponsor fixiert.
- Tag 5
Zwischenstand mit dem Sponsor: erstes Bild. Sie wählen die zwei oder drei Domänen für die Vertiefung, in der Regel aus den am niedrigsten bewerteten.
- Tag 9 und 10
Ihre IT-Leitung prüft die Fakten des Berichts. Dann Lagebild, 90-Tage-Steuerungsplan und Entscheidungsprotokoll im Termin mit der Geschäftsführung.
- 90 Tage danach
Drei Prüfpunkte, die Sie selbst führen.
Tag 1 bis 10 sind Beratungstage, verteilt über drei bis vier Kalenderwochen.
Umfang, Voraussetzungen und Fragen
Zehn Beratungstage innerhalb von drei bis vier Kalenderwochen, überwiegend vor Ort, zum Festpreis zuzüglich Reisekosten; weitere Tage auf Wunsch zum Tagessatz. Das Angebot passt auf eine Seite und folgt auf das erste Gespräch.
Etwa 14 bis 18 Stunden über alle Beteiligten: rund vier beim Sponsor, rund sechs bei der IT-Leitung, der Rest bei zwei bis drei Bereichsleitungen und ein bis zwei Dienstleistern.
Ein Sponsor, der über den 90-Tage-Plan entscheiden kann. Eine IT-Leitung, die vorab vom Sponsor informiert ist. Ein Grundstock an Unterlagen: Organigramm, Gesellschaften, Projektliste, Dienstleisterliste mit Vertragsenden, IT-Budgetübersicht, offene Problemliste.
Eine Korrekturrunde zu Fakten innerhalb von zehn Werktagen ist enthalten: Zahlen, Systemnamen, Rollen, Daten. Bleiben unterschiedliche Sichten, werden sie im Bericht festgehalten.
Fragen, die vor dem Start kommen
Womit beginnt es?
Vor dem ersten Tag beantworten Sie eine Frage: Welche Entscheidung soll am Tag 10 möglich sein? Die Antwort ist das erste Abnahmekriterium.
Worauf beruhen die Bewertungen?
Jede Bewertung nennt, worauf sie beruht. Der Bericht unterscheidet, was Unterlagen zeigen, was Gesprächspartner berichten, was mehrere Quellen bestätigen und was Einschätzung ist. Eine Unterlage belegt, was in ihr steht, nicht, dass danach gearbeitet wird; zwei übereinstimmende Aussagen machen eine Angabe wahrscheinlicher, nicht sicher. Neben der Zahl der Quellen zählt deshalb, wie aktuell und aussagekräftig sie sind. Als Mindestregel geht keine Bewertung allein auf die Aussage einer einzelnen Person zurück. Hinweise auf ernste Risiken stehen im Bericht.
Was, wenn die IT-Leitung die Fakten anders sieht?
Ihre IT-Leitung prüft am Tag 9 die Fakten des Berichts: Zahlen, Systemnamen, Zuständigkeiten, Zeiträume. Korrekturen fließen vor dem Abschlusstermin ein. Die Einschätzung ist belegt und steht zur Diskussion; wo nach der Prüfung unterschiedliche Sichten bleiben, hält das Entscheidungsprotokoll beide fest.
Was ist nicht enthalten?
Kein technisches Audit und keine Umsetzung. Das Lagebild bewertet Strukturen, Steuerbarkeit und Risiken. Eine individuelle Personalbeurteilung ist nicht Bestandteil dieses Assessments. Der Bericht nennt auch, was nicht untersucht wurde.
Was kann nach Tag 10 folgen?
Der Plan gehört Ihnen; die Prüfpunkte führen Sie selbst. Drei Anschlüsse sind möglich, jeder als eigener Auftrag, wenn der Anlass dafür eintritt: die Begleitung der ersten Entscheidungen als Block mit festem Umfang; die Vorbereitung und Begleitung der drei Prüfpunkte, wobei der Plan Ihr Plan bleibt; eine Interim-IT-Leitung, wenn die Rolle unbesetzt ist oder für eine Zeit entlastet werden soll. Tritt keiner dieser Anlässe ein, ist das ein gutes Zeichen: Der Plan wirkt mit den Rollen, die Sie haben.
Ein erstes Gespräch
Wenn bei Ihnen eine Entscheidung zur IT ansteht oder eine Rolle für eine Zeit zu besetzen ist, wählen Sie einen Termin für ein erstes Gespräch von 30 Minuten. Oder schreiben Sie mir; ich antworte persönlich.
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